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Einmachgläser

Früher, zu Zeiten unserer Großeltern, war das Konservieren von Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten oder frisch vom Markt in Einmachgläsern ein beliebtes und übliches Verfahren.

Mit Einzug der Gefrierschränke in viele Haushalte wurden die Einmachgläser nach und nach aus der Vorratskammer verdrängt. In den letzten Jahren jedoch wurde das Einkochen von Marmeladen, Gelees und Chutneys von Vielen als Hobby, für die eigene gesunde Ernährung oder für Geschenke wieder entdeckt. Zudem lassen sich einige frische Früchte viel besser einkochen als einfrieren. Mit dem richtigen Werkzeug und den passenden Einmachgläsern bleibt der Aufwand überschaubar und das Ergebnis überzeugt durch leckeren Geschmack.

Mit unseren Einmachgläsern wird Einkochen zum Kinderspiel

Bei uns finden Sie Einmachgläser für viele Anwendungsfälle: Für Chutneys, Kompott, Marmeladen, Mixed Pickles für den eigenen Kellervorrat oder zum Verschenken.

Einmachgläser mit Twist-off Schraubdeckeln

Gut bekannt aus den Marmeladenregalen der Supermärkte sind die Einmachgläser mit Twist-off Schraubdeckeln. Diese Einmachgläser sind in allen erdenklichen Größen und Formen zu erhalten. Es gibt klassische runde Einmachgläser, aber auch sechseckige Einmachgläser sowie Sonderformen mit kleinen ins Glas eingelassenen Henkeln oder Mustern.

Einmachgläser mit Twist-off Verschluss eignen sich gut zur mehrfachen Wiederverwendung. Allerdings sollten Sie darauf achten, ausschließlich unbeschädigte und fest schließende Schraubdeckel zu verwenden. Kann durch den Deckel Luft eindringen, verdirbt der Inhalt leichter. Beim Einkochen entsteht normalerweise ein Vakuum, welches beim Öffnen des Einmachglases häufig das bekannte Zisch-Geräusch erzeugt, wenn der Deckel durch die einströmende Luft leicht nachgibt.

Sollten Ihre Deckel nicht mehr richtig schließen, können Sie auch diese als Ersatzteile zu den vorhandenen Gläsern nachbestellen. Die Schraubdeckel gibt es außerdem in verschiedenen Farbvariationen oder mit Mustern und Motiven.

Beachten Sie bei der Auswahl der passenden Kombination aus Einmachglas und Schraubdeckel unbedingt den Unterschied bei ölhaltigem oder nicht-ölhaltigem Inhalt. Für ölhaltige Speisen wie eingelegtes Gemüse, Pesto oder fetthaltigen Brotaufstrichen sollten ESBO-reduzierte Dichtungen in den Deckeln verwendet werden.

Falls Sie statt Marmelade einmal Kuchen im Einmachglas konservieren möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten ein Sturzglas zu verwenden, das sich nach oben hin nicht verjüngt, so dass der Inhalt am Stück aus dem Glas herausgleiten kann.

Weck Einmachgläser

Weck-Einmachgläser haben sich seit Jahrzehnten im Haushalt bewährt. Diese Methode reicht weit in die Vergangenheit zurück.

Anders als bei den Einmachgläsern mit Schraubverschluss oder Bügel, schließen die Weck-Einmachgläser erst während des Vorgangs des Einkochens. Vorher liegen Gummiring und Glasdeckel lose auf dem Glasrand auf.

Der Deckel wird während des Einkochvorganges mit Klammern aus Federstahl auf dem Einmachglas fixiert. Klammern und Gummiring funktionieren dabei wie ein Überdruckventil. Während des Einkochens dehnt sich die Luft innerhalb des Einmachglases aus und entweicht. Beim Abkühlen entsteht dann ein starker Unterdruck, der den Deckel mit der Gummidichtung auf das Glas presst. 

Wenn Luft in das Glas eingedrungen ist oder sich Gase durch Gärung im Inneren gebildet haben, ist das ein Zeichen dafür, dass die Lebensmittel verdorben sein könnten. Der Deckel liegt dann nur noch lose auf.

Weck-Einmachgläser können ebenfalls häufig wiederverwendet werden. Wichtig ist, dass am Rand des Einmachglases oder am Deckel keine Absplitterungen vorhanden sind, sondern eine glatte Fläche mit dem Finger zu fühlen ist. Überprüfen Sie die Einkochringe vor jedem Gebrauch: Sprödes Gummi oder Risse im Material sind eindeutige Zeichen dafür, dass die Gummiringe ausgetauscht werden sollten.

In fest verschlossenen Gläsern hält das Füllgut viele Monate oder sogar Jahre.

Einmachgläser mit Bügelverschluss

Die dritte Variante sind Gläser mit integriertem Bügelverschluss, auch als Bügelgläser bezeichnet. Durch den Druck, den der Bügel auf den Deckel ausübt, werden diese Gläser auch ohne Einkochen bereits dicht und eignen sich deshalb auch zum Aufbewahren anderer Lebensmittel.

Das Prinzip des Einkochens im Bügelglas entspricht dem der Weck-Einmachgläser, nur bleibt der Bügel dauerhaft, auch nach dem Abkühlen geschlossen. Bügelgläser bringen ihre Gummidichtungen bereits beim Kauf mit. Auch diese Gummiringe können bei Bedarf ausgetauscht werden. Dadurch kann das Glas viele Male wiederverwendet werden.